Temperaturindikatoren von CiK Solutions bieten eine Alternative zum elektronischen Datenlogger und ermöglichen eine unmittelbare, irreversible Sichtkontrolle temperaturempfindlicher Produkte. Die selbstklebenden Indikatoren zeigen Temperaturabweichungen durch einen dauerhaften Farbwechsel an und dokumentieren so, ob eine Sendung während Transport oder Lagerung innerhalb des geforderten Bereichs geblieben ist.

Durch den Verzicht auf Elektronik entstehen keine Folgekosten, gleichzeitig bleibt der Temperaturnachweis manipulationssicher und revisionsgeeignet. Die Temperaturindikatoren sind für unterschiedliche Temperaturbereiche verfügbar und lassen sich einfach in bestehende Logistikprozesse integrieren, um gesetzliche Dokumentationspflichten zu unterstützen.
Chemische Reaktion mit irreversibler Farbänderung
Die Temperaturindikatoren basieren auf einer chemischen Reaktion, die bei Erreichen einer definierten Temperaturschwelle ausgelöst wird. Wird ein zulässiger Bereich über- oder unterschritten, verändert sich das Indikatorfeld dauerhaft. Auch wenn sich die Temperatur anschließend wieder normalisiert, bleibt die Anzeige bestehen und macht die Abweichung eindeutig erkennbar.
In der Praxis ermöglicht dies eine sofortige visuelle Kontrolle einzelner Packstücke ohne zusätzliche Lesegeräte oder Software. Betroffene Produkte können gezielt identifiziert werden, sodass nicht automatisch komplette Lieferungen ausgesondert werden müssen. Das reduziert Warenverluste, unterstützt die Qualitätssicherung und erleichtert Entscheidungen bei Wareneingang, Distribution und Lagerung.
Temperaturindikatoren für Kälte-, Mittel- und Hochtemperaturbereiche
Für kritische Kältebereiche wie ≤ 0 °C oder ≤ +2 °C bietet CiK Solutions den Temperaturaufkleber FCP an. Er arbeitet im Bereich von -2 °C bis +15 °C mit einer Genauigkeit von ±2 °C. Sinkt die Temperatur unter die jeweilige Schwelle, wechselt die Anzeige von Grün zu Rot. Die selbstaktivierenden Etiketten messen 30 mm x 30 mm, werden bei Raumtemperatur gelagert und enthalten keine giftigen Chemikalien. Weitere Auslösebereiche sind auf Anfrage erhältlich.
Im mittleren Temperatursegment zwischen +25 °C und +71 °C kommt der Temperaturaufkleber Variot HTA-1053-G51 zum Einsatz. Er reagiert ab +53 °C oder höher mit einer Farbänderung von Weiß zu Rot bei einer Genauigkeit von ±1 °C. Ein scannbarer QR-Code ermöglicht den Zugriff auf Temperaturdaten, jedes Etikett ist eindeutig serialisiert. Für Hochtemperaturprozesse stehen Temperaturindikatoren im Bereich von +25 °C bis +215,6 °C zur Verfügung. Je nach Temperaturspanne liegt die Genauigkeit zwischen ±1 °C und ±3 °C. Standardmäßig ist eine Auslösetemperatur ab +40 °C erhältlich, weitere Bereiche sind auf Anfrage möglich. Ein integrierter QR-Code unterstützt auch hier die digitale Datenspeicherung.
Einsatz in Pharma-, Lebensmittel-, Chemie- und Industriegütertransport
Temperaturindikatoren kommen insbesondere dort zum Einsatz, wo definierte Temperaturgrenzen verbindlich einzuhalten sind. Im Pharmatransport ermöglichen sie die Prüfung einzelner Packungen wie Impfstoffe oder Blutprodukte und ergänzen elektronische Datenlogger durch eine direkt sichtbare Anzeige.
Auch in der Lebensmittelindustrie helfen Temperaturindikatoren zu beurteilen, ob Frischfisch, Milchprodukte oder Tiefkühlkost unzulässigen Temperaturschwankungen ausgesetzt waren. Beim Transport von Chemikalien sowie von Industriegütern wie Klebstoffen, Lacken, Farben oder elektronischen Bauteilen unterstützen sie die Identifikation betroffener Chargen und tragen dazu bei, unnötige Entsorgungskosten zu vermeiden.
CiK Solutions verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Temperaturüberwachung und bietet neben Temperaturindikatoren auch Monitoringsysteme, Temperaturdatenlogger sowie Kühl- und Gefriergeräte für Labore an. Die selbstklebenden Temperaturindikatoren lassen sich einfach in bestehende Prozesse integrieren und bieten eine wirtschaftliche Lösung für Transport, Lagerung und industrielle Anwendungen.