Die Zusammenarbeit zwischen GEA und I&L Biosystems legt den Vertrieb von GEA kytero® 10 in den Benelux-Ländern fest. Beide Unternehmen verbinden technologische Expertise und ein etabliertes Vertriebsnetz, um Forschungseinrichtungen und Laboren ein kompaktes Einwegsystem für kleine Chargen bereitzustellen. Mit seinem vollständig geschlossenen Konzept adressiert GEA kytero 10 die Anforderungen moderner Anwendungen in Pharmazie, Biotechnologie und New Food.

Die Vereinbarung umfasst den Einsatz des kontaktlosen GEA breezeDrive® sowie die Einbindung des Einwegdesigns in flexible Laborprozesse. Dadurch rückt eine Technologie in den Mittelpunkt, die Effizienz, Biosicherheit und einfache Installation ermöglicht und sich zugleich für Umgebungen mit begrenzten Ressourcen eignet.
GEA kytero 10 als kompaktes Einwegsystem für biopharmazeutische Labore
GEA kytero 10 ist der weltweit kleinste Premium-Separator für kleine Chargen in der biopharmazeutischen Einwegindustrie. Das vollständig geschlossene Konzept kombiniert Effizienz und Biosicherheit mit benutzerfreundlicher Handhabung. Für die Installation sind lediglich Strom und optional sterile Luft erforderlich, wodurch der Bedarf an CIP- oder SIP-Reinigungsverfahren entfällt. Diese Eigenschaften machen das System besonders geeignet für Labore mit begrenztem Platz oder eingeschränkter Infrastruktur.
Die Ausrichtung auf flexible Zellkultur-Produktionssysteme erfüllt zentrale Anforderungen der biopharmazeutischen Industrie. Einwegtechnologie sorgt für eine schnellere Markteinführung neuer Produkte und ermöglicht es, kleinere, modulare Anlagenstrukturen einzusetzen. GEA kytero 10 wurde dafür entwickelt, Forschung, Universitäten und Institute zielgerichtet zu unterstützen und für frühe Entwicklungsphasen sowie kleine Probenmengen eine effiziente Prozesslösung anzubieten.
Anwendungsfelder in Pharmazie, Biotechnologie und New Food
Die Technologie von GEA kytero 10 unterstützt eine Vielzahl biopharmazeutischer Verfahren. Durch die Disc-Stack-Technologie wird eine leistungsstarke Trennung von Zellen und Bakterien ermöglicht, was die Fermentationsabtrennung optimiert und die Extraktion pharmazeutischer Proteine erleichtert. Diese Funktion spielt insbesondere bei der Entwicklung moderner Wirkstoffe eine entscheidende Rolle.
Darüber hinaus ist das System vielseitig einsetzbar. Es eignet sich für sehr kleine Chargen, frühe Entwicklungsphasen, Perfusionsprozesse und Pilotversuche. Durch die Nutzung derselben Industriestandards wie in größeren Produktionssystemen ermöglicht GEA kytero 10 eine nahtlose Skalierbarkeit vom Labor bis zur Großproduktion. Das Einwegkonzept reduziert gleichzeitig den Reinigungsaufwand und erleichtert die Implementierung im Forschungsbetrieb erheblich.
Kooperation zwischen GEA und I&L Biosystems
Der Grundstein für die Zusammenarbeit wurde während einer Biotech-Veranstaltung in den Niederlanden gelegt, bei der Gespräche über eine mögliche Partnerschaft geführt wurden. Dabei zeigte sich schnell, dass GEA kytero 10 ideal in das Produktportfolio von I&L Biosystems passt, das auf nachhaltige und innovative Lösungen in der Bioprozess-Technologie ausgerichtet ist. Mit einem europaweiten Netzwerk übernimmt I&L Biosystems Vertrieb, Installation und Wartung hochwertiger Laborgeräte und -lösungen.
Daniël Bindels, CEO von I&L Biosystems, betont, dass GEA kytero 10 Forschungs- und Produktionsprozesse für Kunden in den Benelux-Ländern vereinfacht und beschleunigt. Edwin Telgenkamp, Account Manager Sales bei GEA, ergänzt, dass das System industrielle Separationstechnologie in den Labormaßstab bringt und damit einen Meilenstein in der Bioverfahrenstechnik darstellt. Die Vereinbarung eröffnet zudem die Möglichkeit einer späteren Ausweitung auf weitere europäische Regionen.
Technologische Merkmale und Vorteile von GEA kytero 10
GEA kytero 10 kombiniert kompakte Bauweise, einfache Handhabung und fortschrittliche Separationsleistung. Als Weltneuheit im Labormaßstab ist das System mit moderner Disc-Stack-Technologie ausgestattet und unterstützt die pharmazeutische Entwicklung durch präzise und effiziente Prozessschritte. Es ermöglicht die Verarbeitung einer breiten Palette von Zellkulturen und gewährleistet eine optimierte Fermentationsabtrennung.
Die Skalierbarkeit des Systems ist ein weiterer wesentlicher Vorteil: Vom Labor bis zur industriellen Produktion können dieselben Standards genutzt werden, wodurch Übergänge zwischen Entwicklungsstufen vereinfacht werden. Das geschlossene Einwegkonzept minimiert den Platzbedarf und senkt den Reinigungsaufwand erheblich, was die Implementierung beschleunigt und besonders in dynamischen Forschungsumgebungen von Bedeutung ist.