Mit der ICprep Serie stellt Analytik Jena eine neue Lösung für die IC-ready Probenvorbereitung vor. Das System eignet sich für die Untersuchung von Halogenen, AOF/EOF sowie TF/TOF und ermöglicht eine normkonforme Umsetzung mittels Pyrohydrolyse.

ICprep richtet sich an Labore mit unterschiedlichem Probendurchsatz und bietet einen einfachen Einstieg in die Probenvorbereitung für Ionenchromatographie und andere ionenselektive Detektionsmethoden wie ISE, Photometrie oder HR-CS MAS. Durch die Verbindung aus technischer Präzision, breitem Anwendungsspektrum und hoher Durchsatzgeschwindigkeit fügt sich ICprep nahtlos in den Laboralltag ein.
Individuelle Lösungen mit ICprep
Die ICprep Serie lässt sich flexibel an verschiedene Anforderungen im Labor anpassen. In Kombination mit den Elementaranalysatoren multi EA 5X00 oder multi X 2500 entstehen Systemlösungen, die auf den spezifischen Bedarf zugeschnitten sind. Für geringe Probenzahlen eignet sich die Basic Version. Die Automatic Version ermöglicht mit einem Fraktionssammler den vollautomatischen Aufschluss von bis zu einhundert Proben in einer Sequenz.

Diese Varianten machen ICprep besonders interessant für Industrie- und Vertragslabore in der Umweltanalytik sowie für Forschungsinstitute und öffentliche Einrichtungen, die sich mit Fragestellungen zu Recycling, Umweltauswirkungen oder erneuerbaren Energien beschäftigen.
Zuverlässige Probenaufbereitung
ICprep bildet gemeinsam mit der APU-Serie von Analytik Jena eine vollständige Lösung für die AOF-Probenvorbereitung. Beginnend bei der Säulenadsorption oder Festphasenextraktion wässriger Proben bis hin zur Pyrohydrolyse bietet das System eine zuverlässige Prozesskette.
Das Gerät arbeitet mit einer Flammensensor-Technologie, die eine rußfreie und vollständige Verbrennung organischer Matrizes sicherstellt. „Die sichere matrix-optimierte Verbrennung verhindert Systemkontamination und fehlerhafte Messergebnisse“, betont Analytik Jena. Die direkte Verbrennung ohne vorheriges Ausstoßen der Kohle schützt AOF-Proben vor Verunreinigungen und erhöht die Betriebssicherheit.
Flexibler Einsatz in bestehenden Strukturen
ICprep eignet sich für die Verarbeitung unterschiedlichster Probentypen. Mit dem Multi-Matrix-Probengeber können flüssige und feste Proben dosiert werden. Der Wechsel zwischen Probentypen gelingt in wenigen Minuten und erfordert kein geschultes Fachpersonal.

Das System lässt sich ohne zusätzlichen Platzbedarf in bestehende Analytik Jena Systeme integrieren. Auf diese Weise können Labore ihren Anwendungsbereich erweitern, ohne in neue Geräte investieren zu müssen.
ICprep erfüllt internationale Normen
Die ICprep Serie unterstützt die Probenverbrennung mittels Pyrohydrolyse entsprechend internationaler Standards. Für AOF-Proben gelten die Normen DIN 38409-59 und EPA 1621. Für die Bestimmung von Halogenen wie Fluor, Chlor, Brom und Iod sowie von Schwefel werden unter anderem die Normen ASTM D8150, ASTM D8247, ASTM D7359, UOP 991 und EN 17813 berücksichtigt.
ICprep eignet sich für die Probenvorbereitung zur Bestimmung von AOF, AOBr, AOI, AOCl, CIC-AOX, EOF, TF und TOF sowie zur separaten Analyse einzelner Halogene und Schwefel. Die hohe Matrixtoleranz und die flexible Einsetzbarkeit machen ICprep zu einem zentralen Bestandteil moderner Laborprozesse.
Über die Analytik Jena GmbH+Co. KG
Analytik Jena ist ein weltweit führender Anbieter von analytischer Mess- und Automatisierungstechnik in den Bereichen Chemische Analyse, Molekularbiologie und Liquid Handling. Präzise Ergebnisse und einfache Handhabung stehen bei der Entwicklung der Laboranalyseprodukte von Analytik Jena an erster Stelle. Gerätespezifische Verbrauchsmaterialien und hervorragende Serviceleistungen runden das umfassende Angebot ab. Analytik Jena ist Teil der Endress+Hauser Gruppe, einem Familienunternehmen mit Sitz in der Schweiz.