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Forschungsförderung stärkt Umsätze und F&E-Kapazitäten

5. Januar 2026 von Birgit Fischer

Das aktuelle Wirkungsmonitoring der KMU Forschung Austria zeigt die messbare Wirkung der FFG-Forschungsförderung auf Unternehmen in Österreich. Rund zwei Drittel der geförderten Unternehmen erzielen bereits vier Jahre nach Projektabschluss zusätzliche Umsätze, mehr als die Hälfte kann bestehende Erlöse absichern. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Forschungsförderung für Innovationsaktivitäten und Wettbewerbsfähigkeit.

Das Wirkungsmonitoring der KMU Forschung Austria belegt die Wirkung der FFG-Forschungsförderung auf Umsätze, Forschungsaktivitäten und die Wettbewerbsfähigkeit geförderter Unternehmen. | Foto: pexels, ThisIsEngineering
Das Wirkungsmonitoring der KMU Forschung Austria belegt die Wirkung der FFG-Forschungsförderung auf Umsätze, Forschungsaktivitäten und die Wettbewerbsfähigkeit geförderter Unternehmen. | Foto: pexels, ThisIsEngineering

Die Analyse 2024 bezieht sich auf im Jahr 2020 abgeschlossene Forschungsprojekte und basiert auf standardisierten Befragungen von projektbeteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Neben wirtschaftlichen Effekten dokumentiert das Monitoring strukturelle Entwicklungen wie den Einstieg von Unternehmen in Forschung und Entwicklung, den Ausbau von F&E-Kapazitäten sowie die Verwertung von Projektergebnissen.

Forschungsförderung als Impuls für Forschungstätigkeit

Die Ergebnisse des Wirkungsmonitorings zeigen, dass die FFG-Forschungsförderung für viele Unternehmen den Einstieg in Forschung und Entwicklung ermöglicht. Für 16 Prozent der geförderten Unternehmen stellte das umgesetzte Projekt die erste F&E-Aktivität dar. Darüber hinaus blieben 56 Prozent der Unternehmen auch vier Jahre nach Projektabschluss in F&E aktiv und starteten zumindest ein weiteres Projekt.

Ein erheblicher Teil dieser Folgeaktivitäten wurde erneut öffentlich gefördert. Rund 30 Prozent der Unternehmen erhielten innerhalb von vier Jahren eine weitere Förderung, überwiegend aus nationalen Programmen, während der Anteil an EU-Förderungen zurückging. Besonders bei Kleinunternehmen zeigt sich eine hohe Additionalität der Förderung, da diese Projekte ohne Fördermittel nicht oder nur in deutlich geringerem Umfang umgesetzt worden wären.

Größere Projekte und steigender Ressourceneinsatz

Im Zeitverlauf werden die geförderten Projekte größer und komplexer. Der Median der in Projekten eingesetzten F&E-Mitarbeitenden ist seit 2007 von fünf auf neun Personen gestiegen. Damit wächst der Bedarf an personellen Ressourcen und fachlichen Kompetenzen, um technologische Ziele zu erreichen und weiterzuentwickeln.

Parallel dazu investieren Unternehmen verstärkt in ihre Forschungsinfrastruktur. Rund 32 Prozent der Unternehmen tätigten während oder infolge der Projekte Investitionen in ihre F&E-Ausstattung. Besonders in Einzelprojekten zeigt sich dieser Effekt deutlich, da hier häufiger ein Ausbau der internen F&E-Kapazitäten erfolgt.

Wirtschaftliche Verwertung und Schutzrechte

Die wirtschaftliche Nutzung der Projektergebnisse stellt einen zentralen Wirkungsbereich der FFG-Forschungsförderung dar. In rund 64 Prozent der Unternehmen führte die Projektumsetzung zu zusätzlichen Umsätzen, in 54 Prozent konnten Umsätze gesichert werden. Etwa 17 Prozent der Unternehmen erzielten vier Jahre nach Projektabschluss bereits Lizenzerlöse.

Auch die Anmeldung gewerblicher Schutzrechte bleibt auf einem stabilen Niveau. Rund 23 Prozent der projektbeteiligten Unternehmen meldeten Schutzrechte an, wobei Kleinunternehmen erstmals seit 2015 wieder einen Anteil von über 15 Prozent erreichten. Hochtechnologieunternehmen weisen dabei deutlich höhere Anmelderaten auf als Mittel- und Niedrigtechnologie- sowie Dienstleistungsunternehmen.

Verschiebungen bei Innovationsarten

Das Monitoring zeigt eine Veränderung in der Art der entwickelten Innovationen. Neue Geschäftsmodelle bleiben mit rund zehn Prozent konstant, während sich die entwickelten Innovationen zunehmend von Neuentwicklungen hin zu Verbesserungen von Produkten, Dienstleistungen und Verfahren verschieben. Dennoch bleiben Produktinnovationen das dominierende Ergebnis der Projekte.

43 Prozent der Unternehmen entwickelten neue Produkte, 40 Prozent verbesserten bestehende Produkte. Gleichzeitig führten 37 Prozent der Projekte in für die Unternehmen neue Aktivitätsfelder. Die vollständige Erreichung technischer Projektziele liegt seit Jahren bei etwas über 60 Prozent, während wirtschaftliche Ziele seltener innerhalb von vier Jahren vollständig realisiert werden.

Über das Wirkungsmonitoring

Seit 1977 werden im Auftrag der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG regelmäßig die Wirkungen geförderter FTI&E-Projekte erhoben. Das Wirkungsmonitoring wird jährlich durchgeführt, die Fragestellungen werden kontinuierlich weiterentwickelt und von der KMU Forschung Austria umgesetzt. Ziel der Analysen ist es, als Erfolgsnachweis Aussagen über die Auswirkungen der eingesetzten Förderungsmittel auf Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu ermöglichen; Grundlage bilden standardisierte Befragungen projektbeteiligter Organisationen.

Kategorie: News Stichworte: FFG, Forschungsförderung, KMU Forschung Austria, Monitoring

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