Mit dem CookStar First erweitert GEA seine CookStar-Produktfamilie um einen kompakten Zweizonen-Spiralofen für kleine und mittlere Lebensmittelproduktionsbetriebe. Das System ist auf reproduzierbare Produktqualität, stabile Prozessbedingungen und eine verbesserte Ressourceneffizienz ausgelegt und adressiert Unternehmen, die von linearen Ofensystemen auf spiralförmige Gartechnik umstellen möchten.

Der CookStar First ermöglicht eine homogene Wärmeverteilung über das gesamte Förderband und reduziert die Temperaturabweichung nach Angaben des Unternehmens auf rund 1 °C. Dadurch lassen sich Garzeiten um 10 bis 30 Prozent verkürzen, während Produktfarbe und definierter Gargrad konstant bleiben. Gleichzeitig unterstützt das System eine Senkung von Energie- und Wasserverbrauch um bis zu 10–12 Prozent und erreicht einen maximalen Durchsatz von bis zu 1.700 kg pro Stunde.
Gleichmäßige Wärmeverteilung im Garprozess
Die Grundlage des CookStar First bildet eine Zweizonen-Spiralkonfiguration in Verbindung mit einer Booster-Impingement-Technologie. Durch das Zusammenspiel von horizontaler und vertikaler Luftführung entsteht eine gleichmäßige Wärmeübertragung über das gesamte Förderband. Auf diese Weise werden Temperaturschwankungen im Garraum reduziert und stabile Bedingungen entlang des gesamten Prozesses geschaffen.

Die Temperaturabweichung über die Bandbreite liegt bei rund 1 °C, während konventionelle Ofensysteme Abweichungen von bis zu 6 °C erreichen können. Diese homogene Temperaturführung ermöglicht eine Verkürzung der Garzeiten um etwa 10 bis 30 Prozent bei gleichbleibender Produktfarbe und definiertem Gargrad. Gleichzeitig tragen die konstanten thermischen Bedingungen zu einer Ausbeutesteigerung von bis zu drei Prozent bei. Der maximale Durchsatz beträgt bis zu 1.700 kg pro Stunde.
Ressourcenschonende Ofenbalance und digitale Steuerung
Zur Reduzierung von Energieverlusten arbeitet der CookStar First mit einer optimierten Ofenbalance. Ein intelligentes aktives Abluftsystem, konstruktive Anpassungen am Ofengehäuse sowie verstellbare Produktklappen sorgen dafür, dass Luftströme gezielt geführt und konstante Bedingungen im Garraum aufrechterhalten werden. Ergänzend ermöglicht ein optimiertes Wassermanagement die teilweise Wiederverwendung von Prozesswasser. Durch diese Maßnahmen lassen sich Energie- und Wasserverbrauch um bis zu 10–12 Prozent senken. Für diese Effizienzmerkmale wurde der CookStar First mit dem GEA-internen Ressourceneffizienzlabel „Add Better“ ausgezeichnet, das auf unabhängig validierten Leistungskriterien basiert.

Ausgestattet ist das System mit dem Steuerungssystem GEA SmartControl. Dieses stellt Echtzeit-Prozessdaten bereit, bietet Alarmfunktionen und dokumentiert Ereignisse sowie Parameteränderungen in einer 24-Stunden-Zeitleiste. Darüber hinaus ist der CookStar First mit der GEA Insight Partner-Technologie kompatibel, die Ferndiagnosen, Serviceeinsätze und eine vorausschauende Wartungsplanung ermöglicht.
Kompakte Bauweise mit Wechseloption innerhalb der CookStar-Familie
Mit einer Gesamthöhe von unter 3,9 Metern ist der CookStar First für den Einsatz in Bestandsgebäuden und Brownfield-Standorten mit begrenzter Deckenhöhe ausgelegt. Trotz der kompakten Bauweise erlaubt die eingesetzte Gartechnologie die Verarbeitung unterschiedlichster Produkte und Rezepturen.
Bei steigendem Kapazitätsbedarf ist ein Wechsel auf leistungsstärkere Systeme innerhalb der CookStar-Familie möglich, ohne die Stellfläche der Anlage zu verändern. Zur Produktreihe gehören neben dem CookStar First auch der CookStar mit erweiterter Kapazität und integrierter Räucherfunktion sowie der CookStar Turbo für großtechnische Anwendungen mit Leistungen von bis zu 12.000 kg pro Stunde und zusätzlicher Röstfunktion. Alle CookStar-Systeme verfügen über eine identische Stellfläche und lassen sich in bestehende CookStar-Produktionslinien integrieren.

GEA begleitet die CookStar-Systeme mit anwendungstechnischer Unterstützung durch Lebensmitteltechnologen, Schulungsprogrammen für Bedienpersonal sowie einem weltweit verfügbaren Service- und Wartungsnetzwerk. Diese Leistungen unterstützen die Inbetriebnahme, die kontinuierliche Prozessoptimierung und einen zuverlässigen Langzeitbetrieb.