• Skip to main content
  • Skip to secondary menu
  • Zur Hauptsidebar springen

Lebensmittel- & Biotechnologie

Das Fachportal für Lebensmittelindustrie und Biotechnologie

  • Abonnement
  • Impressum
  • Welkin Media Verlag
  • Messekalender
Startseite » Bayer richtet Crop Science Division strategisch neu aus

Bayer richtet Crop Science Division strategisch neu aus

2. Juni 2025 von Birgit Fischer

Bayer strukturiert seine deutsche Sparte im Bereich Crop Science umfassend neu. Forschung und Entwicklung werden künftig am Standort Monheim gebündelt, während Produktions- und Forschungsaktivitäten in Frankfurt reduziert oder verkauft werden. Der Standort Dormagen wird modernisiert und bleibt zentraler Produktionsstandort. Ziel dieser Neuausrichtung ist es, Bayer im weltweiten Wettbewerb um moderne Agrarlösungen besser zu positionieren.

Hauptsitz der Bayer-Division Crop Science in Monheim, Deutschland. | Foto: Bayer AG
Hauptsitz der Bayer-Division Crop Science in Monheim, Deutschland. | Foto: Bayer AG

Im Fokus der neuen Struktur stehen Effizienz, Innovationskraft und Differenzierung vom wachsenden Billigsegment asiatischer Generika. Mit dem Schritt bekennt sich Bayer klar zum Standort Deutschland, richtet ihn jedoch auf strategisch relevante Zukunftstechnologien im Bereich Crop Science aus. Die Umsetzung erfolgt schrittweise bis Ende 2028 und ist Teil eines umfassenden Fünfjahresplans der Division.

Herausforderungen am Markt erzwingen Umbau der Standortstruktur

Der zunehmende Druck durch asiatische Generikahersteller, die mit dauerhaft niedrigen Preisen und enormen Überkapazitäten den Markt überschwemmen, stellt die Crop-Science-Sparte von Bayer vor große Herausforderungen. Gleichzeitig erschweren regulatorische Auflagen und Exporthemmnisse die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Produktionsstandorte. Um dieser Entwicklung wirksam zu begegnen, zieht Bayer strukturelle Konsequenzen: In Frankfurt am Main sollen Forschung und Produktion bis Ende 2028 eingestellt, verlagert oder verkauft werden. Dormagen bleibt erhalten, wird jedoch schlanker aufgestellt und gezielt auf innovative Technologien ausgerichtet. So will Bayer seine Position im globalen Crop-Science-Markt stärken und nachhaltige Wachstumschancen nutzen.

„Wir bekennen uns ausdrücklich zum Standort Deutschland. Um diesem Bekenntnis in Zeiten erheblicher Herausforderungen gerecht zu werden, müssen wir uns jedoch neu ausrichten“, sagt Frank Terhorst, Leiter Strategie und Nachhaltigkeit der Division Crop Science. „Das hat schwierige Entscheidungen zur Folge, die schmerzhaft für viele Kolleginnen und Kollegen sind. Um den deutlichen Überkapazitäten und einem aussichtslosen Preiskampf mit asiatischen Generika-Herstellern im Markt entgegenzuwirken, sind diese Schritte aber dringend notwendig, damit wir Produktionsanlagen hierzulande erhalten und weiter wettbewerbsfähig Produkte für unsere Kunden produzieren können.“

Bayer strebt Verkauf von Produktionsaktivitäten in Frankfurt an, F&E wird in Monheim gebündelt

Am Standort Frankfurt unterhält Bayer sowohl Produktionskapazitäten für Herbizidwirkstoffe und -formulierungen als auch Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für Herbizide und beschäftigt dort rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jedoch fallen nicht alle Arbeitsplätze ersatzlos weg: Für Teile der Produktionsaktivitäten soll ein Käufer gefunden werden, weitere Produktionsaktivitäten werden auf die Standorte in Dormagen und Knapsack übergehen, beziehungsweise in das europäische Formuliernetzwerk integriert. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden kostenseitig optimiert und alle essenziellen Aktivitäten an den Hauptstandort in Monheim am Rhein verlagert. Dort befindet sich bereits die Forschung und Entwicklung für Insektizide und zu einem Teil für Fungizide. Vor rund zwei Jahren hat Bayer in Monheim zudem mit dem Bau einer hochmodernen Einrichtung für die Entwicklung von Pflanzenschutzmitteln begonnen. Monheim wird dadurch als fokussiertes Zentrum für die Forschung und Entwicklung von Pflanzenschutzmitteln gestärkt. Deutschland bleibt damit weltweit wichtigster Forschungs- und Entwicklungsstandort für Pflanzenschutzmittel von Bayer.

„Wir wollen gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretungen tragfähige Lösungen für die Kolleginnen und Kollegen vor Ort erarbeiten. Das steht für uns ganz oben auf der Agenda und wir sind uns der Verantwortung bewusst. Die Kolleginnen und Kollegen sind hervorragend ausgebildet und leisten sehr gute Arbeit, die Anlagen sind auf dem modernsten Stand. Wir hoffen deswegen, dass Teile der Produktionsaktivitäten mit einem neuen Eigner fortgeführt werden können“, sagt Frank Terhorst.

Neuaufstellung zur Zukunftssicherung am Standort Dormagen

Der Standort in Dormagen bleibt die Bayer-Produktionsstätte mit dem größten Portfolio an Wirkstoffen und Pflanzenschutzmitteln und wird zukunftsfest aufgestellt. Die Kapazitäten werden auf innovative und strategische Technologien und Produkte ausgerichtet, mit denen sich Bayer vom Wettbewerb differenziert. Die Produktion verschiedener generischer Pflanzenschutzwirkstoffe sowie der angeschlossenen Formulierungen, die auf dem Weltmarkt deutlich günstiger verfügbar sind, wird beendet. Die Änderungen werden schrittweise bis Ende 2028 umgesetzt. Die Umstellung wird auf Basis der aktuellen Planung rund 200 Stellen in der Wirkstoffproduktion und Formulierung betreffen, aktuell sind knapp 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort beschäftigt.

„Durch die Umstrukturierung richten wir den Standort Dormagen so aus, dass er auch in Zukunft weiter eine führende Rolle im globalen Produktionsnetzwerk von Bayer spielen kann. Auch für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen in Dormagen arbeiten wir mit den Arbeitnehmervertretungen an sozialverträglichen Lösungen“, sagt Frank Terhorst.

Entscheidungen basieren auf Fünfjahresplan der Division Crop Science

Bayer hat im März einen umfassenden „Fünfjahresplan“ vorgestellt, um den Herausforderungen der Division Crop Science entgegenzuwirken und die globale Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen. Hierzu fokussiert sich Bayer auf seine Stärken als Innovationsunternehmen, das durch neue Technologien einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Ernährungssicherheit weltweit leistet. Innovative Wirkstoffe für Pflanzenschutzmittel gehören auch zu den zehn Blockbuster-Produkten aus der Forschungs- und Entwicklungs-Pipeline der Division Crop Science, die Bayer in den nächsten zehn Jahren auf den Markt bringen will. Die Umstrukturierungen an den deutschen Standorten sind ein Ergebnis des „Fünfjahresplans“.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Website www.bayer.com/de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Kategorie: Firmen, News Stichworte: Agrar, Bayer, CropScience, Standortstrategie

Weitere Nachrichten

L XHP Hochdruck-Schraubenverdichter für Industrieprozesse

Mit dem L XHP präsentiert GEA eine Weiterentwicklung der bewährten GEA Grasso Schraubenverdichtertechnologie, die auf der HeatExpo in Dortmund vorgestellt wurde. Der L XHP richtet sich an Anwendungen, die hohe thermische Anforderungen stellen und … [Weiterlesen...] Infos zum Plugin L XHP Hochdruck-Schraubenverdichter für Industrieprozesse

Thomas Otto beendet seine Geschäftsführertätigkeit bei Vetter

Zum Jahreswechsel beendet Thomas Otto seine langjährige Geschäftsführertätigkeit bei Vetter und übergibt seine Verantwortung an ein strategisch vorbereitetes Führungsteam. Der Übergang ist Teil einer langfristigen Ausrichtung, die Stabilität und … [Weiterlesen...] Infos zum Plugin Thomas Otto beendet seine Geschäftsführertätigkeit bei Vetter

Präzise Füllstandsmessung als Grundlage für zuverlässige Prozesse

Minebea Intec beleuchtet in folgendem Fachartikel die zentrale Rolle der Füllstandsmessung in modernen Produktionsumgebungen und zeigt, warum die präzise Erfassung von Materialmengen entscheidend für Sicherheit, Effizienz und Prozessqualität ist. Im … [Weiterlesen...] Infos zum Plugin Präzise Füllstandsmessung als Grundlage für zuverlässige Prozesse

GEA AWP launcht ValveCalc 9.0

GEA AWP präsentiert mit ValveCalc 9.0 eine überarbeitete Version seines Auslegungsprogramms für die industrielle Kälte- und Wärmetechnik. Die Software umfasst aktualisierte Normen, eine integrierte Mediadatenbank und ein neues Berechnungsmodul für … [Weiterlesen...] Infos zum Plugin GEA AWP launcht ValveCalc 9.0

Haupt-Sidebar

Aktuelle Ausgabe

Newsletter

  • Newsletter Anmeldung
  • Newsletter Archiv

Messekalender

  • SIGEP WORLD

    Die SIGEP WORLD ist eine der international führenden Fachmessen für die Foodservice-Branche und vereint die Bereiche Gelato, Patisserie & […]

  • Grüne Woche

    Die Grüne Woche Berlin zählt seit 1926 zu den traditionsreichsten und international bedeutendsten Messen für Ernährung, Landwirtschaft und […]

  • all about automation Berlin

    Die all about automation Berlin 2026 feiert am 28. und 29. Januar ihre Premiere in der STATION-Berlin. Als Fachmesse für Industrieautomation, […]

  • LOGISTICS & AUTOMATION Bern

    Die LOGISTICS & AUTOMATION Bern 2026 ist die größte Fachmesse für Intralogistik und Materialfluss in der Schweiz. Sie präsentiert modernste […]

  • EMPACK Bern

    Die EMPACK Bern 2026 ist der einzigartige Treffpunkt der Verpackungsindustrie in der Schweiz und bildet den gesamten Verpackungsprozess entlang der […]

Welkin Media News

Aktuelle Nachrichten aus unseren anderen Online-Portalen Österreichische Chemie Zeitschrift und Österreichische Kunststoffzeitschrift.

  • Membrantechnik reduziert Energiebedarf der Gastrocknung deutlich
    am 12. Dezember 2025 von Birgit Fischer (Die Chemie Zeitschrift Österreichs)

    Eine neuartige Membranlösung des Fraunhofer IKTS senkt den Energiebedarf der Gastrocknung um bis zu 90 Prozent und ermöglicht eine emissionsfreie Trocknung von Energiegasen. Der Beitrag Membrantechnik reduziert Energiebedarf der Gastrocknung […]

  • Neue Ära für Digitalisierung und Kollaboration im Werkzeugbau
    am 12. Dezember 2025 von Birgit Fischer (Österreichische Kunststoffzeitschrift)

    Das Symposium in Deggendorf und das neu eröffnete IWFM der TH Deggendorf setzten deutliche Impulse für Digitalisierung, Standardisierung und Kollaboration im Werkzeugbau. The post Neue Ära für Digitalisierung und Kollaboration im Werkzeugbau […]

  • BASF bietet Methanol nun auch mit ISCC EU-Zertifizierung an
    am 11. Dezember 2025 von Birgit Fischer (Die Chemie Zeitschrift Österreichs)

    BASF bietet Methanol nun auch mit ISCC EU-Zertifizierung an und erweitert damit ihr nachhaltiges Portfolio für Chemie- und Biokraftstoffmärkte. Die zertifizierten Produkte unterstützen Kunden bei der Reduktion fossiler Rohstoffe und beim […]

  • Effiziente Trocknung mit Infrarot-Drehrohrtechnologie
    am 11. Dezember 2025 von Birgit Fischer (Österreichische Kunststoffzeitschrift)

    B.IRD Machinery stellte auf der K Messe 2025 seine Infrarot-Drehrohrtechnologie vor, die Kunststoffe schneller, energieeffizient und materialschonend trocknet und dadurch neue Maßstäbe für stabile und effiziente Verarbeitungsprozesse setzt. The […]

  • Systemtechnik für nachhaltige Effizienz in der Kunststoffproduktion
    am 10. Dezember 2025 von Birgit Fischer (Österreichische Kunststoffzeitschrift)

    Auf der K 2025 zeigte ONI, wie vernetzte Systemtechnik nachhaltige Effizienz in der Kunststoffproduktion ermöglicht. Durch die Verbindung von Maschinen-, Material- und Temperierlösungen entstehen integrierte Prozesse für Qualität und […]

  • DECHEMA Statuspapier zur SRA in Investitionsprojekten
    am 10. Dezember 2025 von Birgit Fischer (Die Chemie Zeitschrift Österreichs)

    Das neue DECHEMA-Statuspapier vertieft die Schedule Risk Analysis (SRA) und zeigt, wie Terminrisiken in Investitionsprojekten systematisch erfasst und bewertet werden. Die Publikation bündelt Methoden, Beispiele und praxisnahe Verfahren für mehr […]

  • Christian Doppler Labor forscht zum biologischen Abbau von WSP
    am 9. Dezember 2025 von Birgit Fischer (Die Chemie Zeitschrift Österreichs)

    Am Zentrum für Mikrobiologie und Umweltsystemwissenschaften der Universität Wien entsteht das neue CD-Labor, das den biologischen Abbau von WSP (Wasserlöslichen Polymeren) untersucht und zentrale chemische sowie mikrobiologische Prozesse für ein […]

  • Niederösterreich stärkt Zukunft der Bahntechnologie
    am 9. Dezember 2025 von Birgit Fischer (Österreichische Kunststoffzeitschrift)

    Mit einer klaren Schwerpunktsetzung auf Bahntechnologie positioniert sich Niederösterreich strategisch als zentrale Drehscheibe für Mobilität und Infrastruktur der kommenden Jahre. The post Niederösterreich stärkt Zukunft der Bahntechnologie […]

  • Color TOC erweitert farbige Beschichtungen im Coil-Coating
    am 5. Dezember 2025 von Birgit Fischer (Die Chemie Zeitschrift Österreichs)

    Henkel erweitert das TOC-Verfahren um Color TOC, eine farbige Beschichtungslösung, die Schutzleistung und markenrelevantes Design für Metalloberflächen im Coil-Coating vereint. Der Beitrag Color TOC erweitert farbige Beschichtungen im […]

  • Clearmelt-Competence-Center optimiert PUR-Prozesse
    am 5. Dezember 2025 von Birgit Fischer (Österreichische Kunststoffzeitschrift)

    ENGEL unterstützt anspruchsvolle PUR-Projekte mit dem neuen clearmelt-Competence-Center, das Prozessketten verkürzt, Effizienz steigert und Logistikaufwände reduziert. The post Clearmelt-Competence-Center optimiert PUR-Prozesse appeared first on […]

Copyright © 2025 · Welkin Media Verlag